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- Oktober 1996 -
Wir waren etwa 35 Pfadis, welche auf ein Herbstlager fuhren, um fünf Tage in warmen, sauberen, unbeschriebenen, kuscheligen, schönen, gemütlichen, graziösen, modernen, luxuriösen Blockhütten zu wohnen.
Die Horrortage begannen!!! Schon als wir in den Bus einstiegen, spürten wir die Kälte, die langsam in die Knochen kroch. Plötzlich erblickten wir "IHN", den Busfahrer, er erblickte uns und... und???
Wir bogen in ein wunderschönes, nettes, kleines Dörfchen ab, fuhren hindurch und am Waldrand entlang und die schöne Fahrt endete auf einen popligen, hässlichen, unromantischen, blöden Parkplatz. Alle stiegen aus und rissen ihre Rucksäcke aus dem Bus. Danach sprangen wir fröhlich singend auf unsere Hütten zu, worin wir unsere fünf erotischen Nächte verbringen würden. Wir einigten uns liebevoll, welches Bett wir später mit zärtlicher Hingabe beziehen würden.
Einige Stunden später robbten wir dann bei einer Schnitzeljagd, über die Unterhaunsener Kuhweiden (lecker, lecker). Leider verliefen sich zwei Schnitzelchen im bösen, finsteren Wald (Nähere Informationen unter Tel: 06128/9xxxxx bzw. Tel: 06128/4xxxx [Zensiert, die Red!]).
Am Abend versammelten sich die schwarzen und die weißen Schäflein zum gemütlichen Singen in der hintersten Hütte, wo die kleinen hrrgkrrm Kinder über ihre knarrenden, verkrümelten Betten sprangen. Als diese dann am Abend alle friedlich eingeschlummert waren, herrschte eine friedliche Nachtruhe.
Jeder krallte sich am Morgen eine Duschmarke. Wir tänzelten durch den Morgentau zu den sanitären Anlagen. Nach dem Duschvergnügen begannen wir ein mörderische Kriminalspiel (Wenn Sie uns fragen, wir hätten den Pfarrer erhängt, aber der Bäcker ist auch gut!). Nachdem die Schäflein (schwarz und weiß) fertig waren, begannen wir mit der Motivations-AG. Doch es stellte sich heraus, dass wir ein Nachtspiel spielen mussten (im Dunkeln hehehe).
Am nächsten Tag war allgemeine Reinigung angesagt, deshalb brachen die Schindis zum planschen nach Montabauer auf. Doch das Entsetzen brach über uns hinein als wir "ES", das Schwimmbad sahen. "ES" hatte die Größe einer Badewanne und das Wasser war so gechlort, dass einem die Augen aus dem Kopf geätzt wurden. Ach ja, da war noch der nette Bademeister und die überaus nette Kassierfrau, wo Christoph noch den Fußboden putzen durfte, weil die BÖSEN PfadfinderInnen den ganzen Vorraum verschmutzt hatten (MUTWILLIG!!!) (böse, böse, etwas mehr Ordnung, wenn man bitten darf).
"Ach Du, das mit Montabauer muss noch rein!" "Ich glaub´ dir brennt der Kittel, daß kommt nicht rein!!!" "Lass die Finger kreisen, dass kommt da rein!!!" "Komm, reit vom Hof!!!" (kleiner Insider, nur für Teilnehmer des Herbstlagers verständlich)
Also, fahren wir fort: Am nächsten Tag begannen wir mit einen wunderschönen, sauberen, erholsamen, trockenen Geländespiel. Später mussten wir dann den Abschlussabend vorbereiten, den wir später genießen durften. (Auch noch kreativ sein, was man da alles machen muss: unmöglich!)
Zirka 19.07 Uhr und 24 Sekunden begann der Abschlussabend dann endlich mit einem etwas pikanten Chili con Carne, das alle mit hungriger Hingabe verspeisten.
Schließlich begann das eigentliche Abendprogramm. Viele Gestalten präsentierten sich als die "Muppet-Show"-Figuren, während die anderen sich vor lachen krümmten und Miss Piggy und Kermit auf dem Gynäkologenstuhl amüsierten.
Der letzte Tag war die wie jedes Mal zum Übergeben: Wir mussten aufräumen. Klos putzen, unter den Betten sowie unter den Matratzen Staub wischen und die Kloschlüssel abgeben. Da hatten wir ein Problem. Wo war der Mädchenkloschlüssel??? Die olle Zicke, Kippe im Mund (egal!) schob jedenfalls Stress.
Zu guter letzt stiegen wir in den Bus und da war "ER" wieder, der Busfahrer, der nette Busfahrer,
Simone Opiela und Katrin Georg