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Pfingstlager im Hambachtal

- 16. bis 20. Mai 1997 -

Das größte Problem auf dem Pfingstlager war das Wetter, denn man wusste nicht, was einzupacken war. Die Woche war es knallig heiß, aber der Wetterdienst sagte Regen und Gewitter vor.

Wie üblich standen wir am Freitag mit Gepäck und Material am Bahnhof Bleidenstadt und warteten auf den Bus von Engelhardt, der uns nach Neustadt/Weinstraße bringen sollte. Nach gut zwei Stunden fahrt trafen wir am Lagerplatz ein.

Hambacher SchlossIm Schatten des Hambacher Schlosses lag ein kleiner, schöner Lagerplatz, wo wir unsere Zelte aufschlugen.

Am Samstag stand erst mal die Lagereröffnung mit einer "Morgenrunde" auf dem Programm. Alle waren als Kelten verkleidet und zur Eröffnungsveranstaltung wurden die Gilden vorgestellt. Die Sipplinge hatten die Auswahl zwischen einer Kochgilde, Holzmachergilde, einen Kunstschmied, einer Schneidergilde, einer Kerzenfabrik und einer Ledergilde. Ein Gaukler und ein Aufseher waren auch vertreten. Die Sipplinge mussten verschiedene Arbeiten machen, um damit ihr Geld zu verdienen.

Am Abend eröffnete die Dorfschenke, bei der es Trank und Speisen zu Kaufen gab.

Die RichterDer Sonntag begann mit einem Gottesdienst, bevor dann die Gilden weitergingen. Zwischendurch gab es kleinere Gerichtsprozesse, bei denen mehrere Gaukler und Diebe verurteilt wurden.

Am Abend war Spielen angesagt. Zu erst spielten wir Volleyball, danach unser geliebtes Kussspiel. Leider war dabei unsere Fahne geklaut worden, aber die Diebe hatten ihre Karte vergessen. So konnten wir nach einer kleineren Nachtwanderung die Diebin ausfindig machen. Danach erholten wir uns in der Dorfschenke von den Strapazen der Wanderung.

GruppenfotoPfingstmontag hatten wir das Hambacher Schloss und deren Ausstellung zum 50. Geburtstags von Rheinland-Pfalz besucht. Zum Nachmittag gab es ein Geländespiel, bei den mehrere Aufgaben gelöst werden mussten. Ein Satz aus dem Keltischen zu übersetzten war eine der Aufgaben.

Vor dem Abschlussabend gab es Spaghetti mit allen Varianten. Die Käsesahnesoße war genauso wie die Hackfleischsoße vertreten. Aber die Küche hatte uns einen Streich gespielt: Das vermeintliche Hackfleisch war Soja!

Das Lager ging mit einen bunten Abschlussabend und Theatershow zu Ende.

Der Dienstag begann mit einen großen Knall: Punkt 6 Uhr morgens brach ein Gewitter aus. Etwa dumm, denn zum verpacken sind trockene Zeltplanen und trockenes Material notwendig. Zum Glück kam rechtzeitig die Sonne heraus.

Marc Forkmann

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Stand: 06. Sep 1997 // Schinderhannes online / Übersicht / Erinnerungen / erinn-04.htm -