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Persönliches: Wir, d.h. 2 graziöse Emanzen im zarten Alter von 17 Jahren und der Rest der Hajkgruppe bestehend aus Jenni, Markus, Nils, Alessandro, David, Christoph, Sascha, Sören, Timur und Gerald.
Gepäck: mehrere Messer, 1 Lippenstift, 24 Brote, thin sliced chicken rolls (Truthahnwurst), slighty salted sunflower spread (Sonnenblumenmargarine), mixed fruit jam (Fruchtmarmelade), Milchpulver für 30 Liter und 2,5 kg Porridge (Haferschleim).
Planloser Hajkstart wegen Transportschwierigkeiten der crunchy corners. Nachdem wir sie aufgegessen hatten, konnten wir endlich starten. Bereits nach 20 Metern trat der erste logistische Fehler auf: wir hatten das Kohtenkreuz vergessen!
2. Versuch: Wir waren in den Highlands gefangen,
was so anstrengend für alle sechs Sinne war, dass notwendigerweise erst
mal eine Mittagspause anstand. Danach liefen wir den praktischen und
zufälligerweise neben der angepeilten Hajkroute stehenden Strommasten
entlang, besser gestolpert, denn das Gelände war sehr unwegig, da es
von metertiefen Furchen und Wasserlöchern durchzogen war. Der Schlafplatz
befand sich im Nirgendwo und zu Essen gab es Nudeln mit "mild curry sauce"
sowie Tee mit Milch(-pulver). Bettgehzeit: 19.35 Uhr
"Good morning! Today is our english speaking day !" (´caused problems with siblings...). Breakfast: porridge along with mixed fruit jam.
Auch diesmal gab es diverse Startschwierigkeiten in Form von im Raum stehenden Fragen wie etwa: "Who is going to clean the dishes?", "Who takes the rubbish?" Die letztere Frage konnte durch einen praktischen Einfall gelöst werden: "Wer als nächstes was sagt, nimmt den Müll, gell Sören!", womit wir endlich starten konnten. Until Mittagessen hatten alle ihr Englisch vergessen und wir hatten in einem verlassenen Haus gespeist. Nach dem wir einen nice Wasserfall besichtigt hatten, wurden die ersten Zeichen von Zivilisation entdeckt. (Sören: "Phase 2")
Am Abend teilten wir unseren Schlafplatz mit vielen freundlichen Mücken und die drei weiblichen Wesen nahmen als Aufrechterhalter der kultivierten Lebensart ein Bad in dem wunderschönen und eiskalten Kildonan River, während die Jungs kochten. Es gab Reis mit Käsesauce und deformiertes Brot mit chocolate spread (Nutella). Bettgehzeit: 21.13 Uhr
Heute gab es ausnahmsweise keine Startschwierigkeiten, da Timur stellvertretend für seine Mitsipplinge ein Bad genommen und sich reingewaschen hatte.
Während des Tages bildeten sich die ersten Blasen und der Hajktrott
stellte sich ein. Kaum hatten wir die
Highlands
verlassen
und bei guten Wetter den ersten Mensch gesichtet, genossen wir die tolle
Strath of Kildonian. Besonders eindrucksvoll waren die Hirsch-Schaf-Rudel.
Je mehr wir uns der Zivilisation näherten, desto eher bekamen wir die Schlafplatzpanik, bei der schließlich sinnlose Miniführungsrunden auf der anderen Straßenseite folgten. Dabei kam raus, dass wir weiter laufen, um eine vielversprechende Kirche (auf dem Hügel!!!) zu erreichen. "All welcome", von wegen, unser Schlafplatz war dann ein ex-Campingplatz (im Tal!!!).
Wegen kannibalischen Blutgelüste der gesamten Hajkgruppe verspeisten wir im einem Supermarkt erstandenen "Fleischbollen" mit Reis und Soßenmix. Danach nutzten wir erstmals die Möglichkeit der zivilisierten Darmentleerung und trafen eine DPSGlerin aus dem Schwabenland.
Der vergebliche Versuch unsere Sipplinge einzuschläfern, um danach klammheimlich in das nächste Pub zu verschwinden, scheiterte kläglich. "Ihr seid doch müde, oder?" "Ich kann ohne Sippenführer nicht einschlafen!!!" (miese Bande!!!) Bettgehzeit: 22.31 Uhr
Nach ausgiebiger Plünderung eines Supermarktes
fuhren wir mit dem Zug nach Dunrobin Castle, wo dann fast alle auf die 4,50
Pfund teuere Besichtigung verzichteten (gell M. & K!).
Unter sich dramatisch verschlechternden Wetterbedingungen (sprich Regen!)
wanderten wir nach Brora weiter. Zwischendrin gab es eine Sipplingmeuterei
verbunden mit englischer Totalblockade: "Ihr habt doch schon viel länger
Englisch! Warum fragt ihr denn nicht mal da am Haus???" Antwort der Führu
"Wir wollen weiterlaufen, fragt doch selbä!" Dieser Schlagabtausch endete
1:0 für die Führu. Darauf folgte der totale Motivationsverlust
bei allen bis ein rettender Engel in Gestalt einer toast spendende Familie
namens Wilson auftauchte, die uns auch zu unserem Nachtquatier führte.
Der Schlafplatz war eine Schafscherhalle, günstig gelegen neben der
"Clynelisch Destillery". Abendessen: baked beans mit Brot. Bettgehzeit: 21.57
Uhr
Aufgrund des Dauerregens gab es kein Entkommen aus dem vielgeliebten Schlafsack und das entzückende Kochduo Jenni und Alessandro zauberten 7 Töpfe Käsenudeln, welche danach nicht mehr zu gebrauchen waren (die Töpfe!). Weil N. wegen einer Krankheit laufuntüchtig war, wurde ein leichtfüßiger Bote zum Lagerplatz geschickt. (N. konnte im Laufe des Nachmittags zum Lagerplatz zurückgefahren werden.)
Der Schlafplatz war an dem superoberaffengeilen Loch Brora gelegen. Später kamen Markus und Christoph angeschlendert, die erfolglos als Fischer unterwegs waren. Nach einer bathtime und einer Steinschlacht gab es unter der mißtrauischen Beäugung einer Herde schreckhafter Jungstiere Reis-Nudel-Soßenmix.
Bettgehzeit: variable, später gab es Besuch einer Pinzerhajkgruppe, die energisch verscheucht wurde...
Müllstartschwierigkeiten auf den letzten 5 km, eine Schokopause und dann war leider der Hajk zuende.
Katrin und Dagny