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Tipps und Tricks zu Schottland

Anreise: Am einfachsten ist es, wenn man mit dem Auto anreist. Die Fähren sollte man aber von Deutschland aus buchen, das selbe gilt auch für den Tunnel. Meist sind Hin- und Rückfahrttickets viel günstiger als zwei Einzeltickets. Zwei Tage Reisezeit muss man einrechnen.

Eleganter geht es mit den Flugzeug und der Bahn. Da es nur wenige nonstop Flüge nach Edinburgh oder Glasgow gibt, muss man oft in Manchester oder London umsteigen. Von Edinburgh oder Glasgow geht es dann per ScotRail recht günstig in den Norden. Beides kann man von Deutschland aus buchen und hier gilt auch das oben genannte: Hin- und Rückflugtickets sind wesentlich günstiger. (z.B. Frankfurt - Edinburgh hin- und zurück ab 607 DM pro Person)

Übernachten kann man in Hotels, aber auch in "Bed and Breakfast" (B&B) welches für 10 bis 15 Pfund zu haben ist. Zelten kann man auch, nur sollte man in zivilisierten Gegenden besser Campingplätze aufsuchen. In den dünnbesiedelten Grampian Mountains und den Highlands kann man durchaus auch mal wild Campen, allerdings sollte man sich nicht erwischen lassen und den Müll vermeiden. Wasser, welches durch Torfauswaschungen braun gefärbt ist, gibt es in den Gebirgen mehr als genug,.

Weitere Informationen gibt es beim Scotish Tourist Board.

Einkaufen: In Großbritannien, besonders im Norden ist vieles recht teuer. Meist sind die selben Preisschilder wie in Deutschland zu finden, nur das der Betrag mal 3 genommen werden muss. Reisegruppen sollten die benötigten Waren zwei Tage vorher bestellen, da sonst der Laden schnell ausverkauft ist.

Des weiteren sind die Waren in den Duty Free Shops der Fähren sind nicht viel billiger als mit Steuer im deutschen Supermarkt

Geld: In Großbritannien und in Schottland wird mit englischen Pfund bezahlt. Da aber die Schotten etwas eigenständig sind, haben gleich drei Banken zusätzlich schottische Pfunds herausgebracht, mit denen man nur im Norden der Insel bezahlen kann. Deshalb sollte man beim Wechselgeld darauf achten, dass man englische Pfunds zurückbekommt.

Vom Umtauschkurs her gesehen ist es zur Zeit günstiger, wenn man sein Geld per EC-Karte am Geldautomaten holt, weil man dann den Briefkurs plus einer Bearbeitungsgebühr (ca. 5 DM) bezahlt. Kreditkarten sind meist kein Problem, wobei die VISA-Karte häufiger akzeptiert wird.

Gesundheit: für EU-Bürger reicht der Personalausweis aus, um sich beim National Health Service verbinden zu lassen. Eine zusätzliche Reisekrankenversicherung kann jedoch nicht schaden.
Vor allem in Sümpfen, Seen und Küstenregionen gibt es Mücken mit Mengenrabatt. Das heißt, dass diese Mückenschwärme durchaus sehr unangenehm werden können und deshalb sollte man den Antibrummstoff, am besten mit Rauchentwicklung, nicht zu Hause vergessen. Ein Moskitonetz ist auch nicht schlecht. Hinzu kommen viele Zecken, die man nicht unterschätzen darf. Eine Impfung gegen die Hirnhautentzündung und eine Zeckenzange sind ratsam.

Kleidung: Das Wetter ist in den nördlichen Gefilden meist mit Nieselregen und starken Wind verbunden, deshalb sollte man auch im Sommer eher herbstlich Kleiden. Empfehlenswert sind deshalb warme Regenjacke, schnell trocknende Regenhose, wasserdichte Wanderschuhe, einen Regenhut und einen Schal. Dann machen auch bei Regenwetter Wanderungen in den Highlands Spaß.

Besichtigungen: Im Schottland gibt es viel zu sehen. Da wären zuerst die großen Städte Glasgow und Edinburgh, aber auch viele Schlösser, Whiskeybrennereien, Naturdenkmäler und Seen. Der Eintritt in den Castles ist meist nicht billig und wer mehre Besuchen möchte, sollte sich vorher beim National Trust of Scotland schlau machen. Für einen Beitrag gibt es viele Ermäßigungen. Whiskeybrennereien sind dagegen günstiger und bieten oft verbilligten Einkauf einer Flasche an.

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Stand: 22. Aug 1999 // Schinderhannes online / Übersicht / Erinnerungen / erinn-18.htm -