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Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir, 34
Taunussteiner Pfadfinder, am 26.06.2000 gen Süden, wo unser Sommerlager
stattfinden sollte. Bei Waldshut-Tiengen genauer gesagt, an der Schweizer
Grenze. Frohen Mutes und in Erwartung von drei Wochen Sommer, Sonne und
Pfadilager kamen wir dort auch an, auf einem eher mittelmäßigen
Platz und wurden sogleich von dem zugehörigen Platzherren
begrüßt. Dieser nette Herr in seinen besten Jahren kam uns dann
auch öfters besuchen, um nach dem Rechten zu sehen. Die erste Woche
verbrachten wir bei recht schönem Wetter mit Geländespielen, Singen,
Faulenzen, und was man eben im Urlaub so macht.
In der zweiten Woche gingen wir auf Hajk, das
heißt, wir haben uns in kleine Gruppen aufgeteilt, etwa 6-1 0 Leute
normalerweise, und sind durch den südlichen Schwarzwald gewandert. Mit
allem, was wir brauchten im Rucksack, also Anziehsachen, Essen, Zeltmaterial.
Am ersten Haikabend zog dann ein Gewitter auf, außerdem regnete es
die ganze Nacht. Das gleiche ereignete sich am zweiten Abend. Am dritten
Morgen, kurz nachdem wir unser nasses Zelt abgebaut hatten, fing es an zu
hageln; und in ähnlicher Art verliefen die restlichen zwei Wochen.
Während der letzten Woche waren wir wieder
auf dem Platz, wo sich langsam die "Hauptverkehrswege" in Form von
Schlammlöchern abzeichneten. Da wir uns aber von dem schlechten Wetter
eigentlich nie die Laune haben verderben lassen, nutzten wir diese, um eine
riesige Schlammschlacht zu veranstalten. Alles in allem war es vielleicht
nass und nicht sehr sommerlich, aber unsere Stimmung war trotzdem meistens
Sonnenschein.
Björn