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Sommerlager 2009

Belgien, Land der.... ja für was ist Belgien eigentlich bekannt, fragten sich die 31 Taunussteiner Pfadfinder als sie sich auf machten, gemeinsam ein 3 wöchiges Sommerlager in Belgien zu verbringen.

Los ging es am 1. August um 8:00 Uhr. Das Einladen ging außergewöhnlich schnell, so dass wir ziemlich pünktlich loskamen. Kaum angekommen mussten wir natürlich erst einmal warten. Die furchtlose Marija ging los, um unseren Platz zu suchen und organisierte das Ausladen. Als auch das erledigt war, war es Zeit die wichtigste Aufgabe überhaupt an zu gehen- den Aufbau, natürlich. Auch der verlief dank guter Organisation ziemlich schnell. Die Küche zauberte in windeseile ein leckeres Essen. Danach gingen die meisten auch schon schlafen, müde von der langen Busfahrt.

Vor der Jurte
Die kommenden Tage füllten sich wie gewöhnlich mit AGs, Kleinspielen, Andachten und Geländespielen, die dieses Jahr allen besonders viel Spaß bereitet haben. Es bleibt noch zu erwähnen, wie sich unserer neues Zuhause präsentierte. Der Platz, Merkenveld (15 km von Brügge entfernt), wird durchzogen von einem netten, kleinen Bächlein das man von 400 Metern nicht sehen, hören aber riechen kann. Wir wollten gar nicht so genau wissen, warum das Wasser so eine ansprechend schwarz, graue Färbung hatte. Trotzdem blieb es nicht aus, dass so manch ein Sippling Bekanntschaft mit dem trüben Nass machte. Am 4. August machten wir einen Ausflug nach Zee Brügge zum Strand. Der Ausflug begann mit einer kleinen Busfahrt zum Hauptbahnhof Brügge. Von dort aus ging Vor der Jurtees weiter mit dem Zug. Am Strand gab es eine kleine Marienkäferplage, was uns allerdings nicht vom Baden abgehalten hat. Wir bauten riesige Sandburgen, doch das macht Hunger! Allerdings blieb unsere Suche nach einer Pommesbude erfolglos. Also trösteten wir uns mit leckeren belgischen Waffeln, was ein guter Ersatz war!
Als 2. Highlight unternahmen wir 3 Tage später ein Ausflug nach Brügge, der mit einer selbst geplanten Stadtführung unserer Stammesführung begann. Anschließend besuchten wir ein Pommesmuseum, welches sich im Stamm eher als Enttäuschung darstellte. Darauf hin konnten die einzelnen Gruppen alleine losziehen, um sich die Stadt genauer anzusehen und für ihren Sippenabend, welcher noch am selbem Abend stattfinden sollte, einzukaufen.

Vor der JurteBesonders gefielen uns der Candy Shop und die zahlreichen Chocolaterien. Ein weiterer Höhepunkt des Lagers war der „Selbstmachtag“, an welchem wir Nudeln., Marmelade, Gnocci, Brot, Nutella, Butter, Apfelkompott und Suppe komplett selbst herstellten.
Am nächsten Tag bekam unser Stamm Unterstützung vom Stamm Ansgar aus Dauborn, der mit uns das restliche Sommerlager verbringen wollte und unseren Stamm somit für acht Tage bereicherte. Am 11. August machten sich 5 Hajkgruppen auf den Weg, 3 Tage das Land und
die Leute besser kennen zu lernen und bereicherten unseren Stamm um einen Heuballen. Nach dem Hajk blieben uns noch 4 schöne Tage und ein toller Abschlussabend, welcher an die Fernsehsendung „Schlag den Raab“ angelehnt war und bei uns umgewandelt „Schlag das Mübe“ hieß. So geht auch ein dreiwöchiges Sommerlager, in Belgien, dem Land der Schokolade, Waffeln und Pommes, wie im Flug vorbei und jeder denkt gerne daran zurück!

Marie, Sandra & Sarah
 
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