Zum Abschluss der Lagersaison 2009 fand vom 19. bis 23. Oktober unser Herbstlager, zum Thema „Regenbogen“, in einer Pfadfinderhütte in Bad Vilbel statt. Die Anreise mit Bus und Bahn verlief, dank überschaubarer Teilnehmergröße, ziemlich stressfrei.
Direkt nach der Ankunft wurden Kleinspiele veranstaltet, bevor sich alle 20

Teilnehmer in dem Schlafraum unter dem Dach einnisteten.
Nach dem Essen gab es eine Lagereröffnung, bei der das Thema von der Lagerleitung, die aus Anouk, Rübe (Sandra) und Moe (Moritz) bestand, vorgestellt wurde.
Bereits am nächsten Morgen bekam man das Thema ganz deutlich zu spüren, da man mit den Worten „Guten Morgen, heute ist der rote Tag“ geweckt wurde. Erstaunlicherweise hatten beim Frühstück dann auch alle Teilnehmer rote Klamotten an und sogar das Mittagessen (Tomatensuppe mit Brot) und das Abendessen (Nudeln mit Thunfisch-Tomatensoße) waren auf die Farbe rot abgestimmt.
Am dritten Tag begaben sich die Sipplinge mit den meisten aus der Führungsrunde auf die Suche nach der „Blaue Blume“ und begegneten dabei im Land „Indigonien“ einem weisen Zauberer, einem bösartigen Zwerg, einer Kräuterhexe und einer Herbergsmutter, die ihnen bei ihrer Suche weiterhalfen,

sofern die Gruppen in der Lage waren Aufgaben zu lösen und künstlerisch tätig wurden. Zum Frühstück gab es an diesem Tag Müsli mit blau gefärbter Milch (Lebensmittelfarbe) und abends blauen Kartoffelbrei mit Würstchen und Eiern.
Der vorletzte Tag war der grüne Tag, und alles drehte sich bis tief in die Nacht hinein um einen geheimnisvollen Kobold mit grünem Hut, dessen Rätsel man lösen musste, um den Schatz am Ende des Regenbogens zu finden.
Abgesehen vom Thema Regenbogen, wurde auf dem diesjährigen Herbstlager unter anderem viel Schach und „Heimlich & Co.“ gespielt und natürlich kamen auch Singeabende und Andachten nicht zu kurz.
Am Freitag ging es, nachdem wir die Hütte „ein bisschen besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben“, dann zurück nach Taunusstein.
Zusammen erlebten wir fünf wunderschöne Tage, bei denen sogar das Wetter mitspielte.
Mari